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Achtsam sein

Geht es euch nicht auch manchmal so dass ihr z.B. im Bus sitzt mit dem Handy in der Hand und dann zufällig mal aufschaut und merkt dass alle Menschen rund um euch auch nur auf das Smartphone starren?

 

Mich erschreckt das dann und ich schäme mich irgendwie und pack es schnell ein. Ich wollte ja eigentlich nur kurz.. und dann merk ich plötzlich wie schön gerade die Sonne aufgeht, die Stadt in einen so warmen Farbton taucht und eine magische Stimmung in der Luft liegt: das wäre jetzt unbemerkt an mir vorüber gegangen hätte ich weiter verbohrt in mein Handy geschaut.

 

Wir sind oft so gefangen in unserer Routine. So viel im Kopf, so viel zu erledigen, tun zu wollen, wohin zu müssen. Abends sind wir dann ausgelaugt und haben oft nicht das geschafft was wir eigentlich wollten.

Achtsam sein- das ist ein großes Thema, aber was heisst das? Was bringt das?

Achtsam sein- das ist ein großes Thema, aber was heisst das? Was bringt das?

 

Achtsamkeit heisst bewusst sehen, riechen, staunen, bewundern, hören, fühlen.. mehr Bedeutung in den Alltag bringen, Kleinigkeiten bewundern wie z.B. einen singenden Vogel, einen kabbelnden Marienkäfer, eine schöne Blüte bewundern oder sich über kleine Gästen von Menschen freuen. Die Momente rund um einen bewusst wahrnehmen.

Entspannung und Glück fangen im Kopf an!

Eine tolle Übung ist es sich wirklich mal bewusst zu merken wann oder ei was man einfach mal so lächelt? Vielleicht beobachtet man Spatzen beim Baden oder spielende Kinder?

So kurze Momente sind Seelenfutter wenn wir es mehr zulassen. Wir hasten oft viel zu eilig und blind von Termin zu Termin, von Verpflichtung zu Verpflichtung dass wir die kleinen wunderbaren Wunder nicht mehr wahrnehmen.



Eine kleine Achtsamkeit-Geschichte

Ein Zen Meister wurde einst von seinem Schüler gefragt, warum er so in sich Ruhe und trotz seiner vielen Beschäftigungen so glücklich sei und so viel Liebe ausstrahle.
Er antwortete:
„Wenn ich stehe, dann stehe ich. Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich sitze, dann sitze ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich liebe..."
Da fiel ihm der Schüler ins Wort: „Das tun wir doch auch, aber was tust du darüber hinaus?"
Er sagte wiederum:
"Wenn ich stehe, dann stehe ich.
Wenn ich gehe, dann gehe ich.
Wenn ich sitze..."
Ungeduldig fiel ihm der Schüler wieder ins Wort: „Aber das tun wir doch auch!" Geduldig antwortete der Meister:
"Nein! Denn wenn ihr sitzt dann steht ihr schon, wenn ihr steht dann läuft ihr schon, wenn ihr läuft dann wollt ihr schon ans Ziel."

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Melanie Wieser

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